Strategische KI-Adoption · Professional Services

KI für Treuhand, Steuer- und Rechtsberatung: mehr Zeit für Mandate

Beratungsunternehmen leben von Wissen, Vertrauen und der Zeit ihrer Fachleute. KI kann Routine abnehmen und Qualität stärken, wenn Vertraulichkeit, Berufsgeheimnis und Haftung von Anfang an mitgedacht sind.

  • VertraulichkeitBerufsgeheimnis gewahrt
  • Mandatszeitstatt Routine
  • BelegbarDossier für Mandanten, Versicherer und Aufsicht
  • Pragmatischfür Kanzleien, Treuhand und Vermögensverwalter
Für Ihren Alltag

Wert in der Mandatsarbeit, nicht im Tool

Wir fokussieren auf Bearbeitungszeit pro Mandat, Durchlaufzeit von Abschlüssen und Deklarationen, Recherchezeit, Fehlerquote und Kapazität Ihrer Fachleute.

Belege erfassen, Dokumente prüfen, Recherchen zusammenfassen, Entwürfe vorbereiten: Vieles davon lässt sich mit KI beschleunigen. Entscheidend ist, dass das Urteil und die Verantwortung bei Ihren Fachleuten bleiben.

KI wirkt dort, wo Fachleute Zeit mit Routine verlieren

TreuhandSteuerberatungRechtsberatungMandantenkommunikation

KI-Chancenkarte

Sechs Bereiche, in denen KI den Unterschied macht

Jede Chance ist mit den KPIs gepaart, die zeigen, ob sich die KI-Arbeit ausgezahlt hat.

BereichKI-ChanceWertmetrik
Buchhaltung und AbschlussBelegerfassung, Kontierungsvorschläge, Plausibilitätsprüfungen, AbschlussvorbereitungBearbeitungszeit pro Mandat, Fehlerquote, Durchlaufzeit Abschluss
SteuernVorbereitung von Deklarationen, Prüfung von Unterlagen, Recherche zu Praxis und RechtsprechungDurchlaufzeit Deklaration, Rückfragen, Recherchezeit
RechtVertragsanalyse, Klauselvergleich, Entwürfe, Zusammenfassung von AktenPrüfzeit pro Dokument, Kapazität, Qualität der Entwürfe
MandantenkommunikationEntwürfe für Korrespondenz, Zusammenfassungen, Mandanten-FAQAntwortzeit, Mandantenzufriedenheit, Aufwand pro Anfrage
WissensmanagementInterner Wissensassistent auf freigegebenen Quellen, Vorlagen, PraxisnotizenSuchzeit, Wiederverwendung, Einarbeitungszeit
KanzleiführungLeistungserfassung, Auslastung, OffertvorbereitungVerrechenbarkeit, Auslastung, Offertdurchlaufzeit
Unser Vorgehen

Fünf Stufen, von der sicheren Grundlage bis zu neuen Dienstleistungen

Unser Vorgehen folgt unserer Methodik: Jede Stufe baut auf der vorherigen auf und ist ein eigener Entscheid, getroffen auf Basis dessen, was wir gemessen haben. Für die meisten Kanzleien beginnt es mit Stufe 1, der sicheren Grundlage für die KI-Nutzung, die oft schon stattfindet.

KI-Check · 5 Minuten · kostenfrei

Wo steht Ihre Firma bei KI?

Für Kanzleien, Treuhand-, Vermögensverwaltungs- und Beratungsfirmen: Ist Ihre heutige KI-Nutzung vertretbar, wo geht Zeit verloren, und was würde sich lohnen? Das Ergebnis erscheint sofort, auf Wunsch mit einem persönlichen Startplan per E-Mail.

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  1. Stufe 1Der Einstieg

    Sichere Grundlage

    Ein Arbeitsbereich der Kanzlei, Verträge, eine schriftliche Regel und Ihre Arbeitsweise, eingerichtet in sechs Wochen.

    WertAus unkontrollierter Nutzung wird eine Praxis, die Sie vertreten können.

    Stufe 1 im Detail ↓
  2. Stufe 2

    Eigener Arbeitsbereich

    Bearbeitung in Europa, Aufbewahrung nach Ihren Vorgaben, lückenlose Protokollierung pro Mandat, Ihre Vorlagen und Fristberechnung.

    WertDie verbleibenden Compliance-Lücken schliessen sich, die Mandatsarbeit wird messbar schneller.

  3. Stufe 3

    E-Mail und Aufgaben

    Eingehende Post dem richtigen Mandat zugeordnet und zusammengefasst, Fristen und Aufgaben vorgeschlagen, Antworten entworfen. Sie geben alles frei.

    WertDer Posteingang bestimmt nicht mehr Ihre Agenda, und nichts geht still verloren.

  4. Stufe 4

    Wiederkehrende Mandate

    Ihre Standardabläufe einmal als freigegebene Playbooks festgehalten, mit Berechnungen und Freigabepunkten.

    WertRoutinemandate brauchen einen Bruchteil der Zeit, Pauschalhonorare werden möglich.

  5. Stufe 5

    Digitale Dienstleistungen

    Standardisierte Leistungen online angeboten, mit Ihrer Prüfung am Schluss.

    WertUmsatz, der nicht mehr an Ihre persönlichen Stunden gebunden ist.

Für Ihren Beruf

Das Vorgehen ist für alle gleich. Was sich unterscheidet, sind die Berufsregeln, die typischen Aufgaben und die Dienstleistungen, die später möglich werden.

Anwaltskanzleien

Regeln
Anwaltsgeheimnis: Wer Mandantendaten einem externen Dienst anvertraut, braucht Verträge, Regeln und Kontrolle, die das Berufsgeheimnis wahren.
Typische Aufgaben
Korrespondenz, Vertragsprüfung, Fristen, Aktenzusammenfassungen
Später möglich
Standardisierte Prüfungen, etwa von Arbeitszeugnissen oder Vertragsklauseln

Treuhand und Steuerberatung

Regeln
Vertraulichkeit und Datenschutz: klare Verträge mit Anbietern und eine schriftliche Regel, was bearbeitet werden darf.
Typische Aufgaben
Korrespondenz, Abschlussunterlagen, Steuererklärungen, Belegprüfung
Später möglich
Standardisierte Beratungs- und Abschlusspakete

Vermögensverwalter

Regeln
Aufsicht und Kundengeheimnis: FINMA erwartet Governance, ein Inventar und die Überwachung der KI-Anwendungen.
Typische Aufgaben
Kundenreporting, Dokumentation, Onboarding, Kundenkorrespondenz
Später möglich
Automatisiertes, persönliches Kundenreporting
Stufe 1 im Detail

Von unkontrollierter KI-Nutzung zu einer Grundlage, die Sie vertreten können

In vielen Kanzleien und Treuhandbüros wird KI längst genutzt, meist über persönliche Abos. Das ist verständlich, aber schwer zu vertreten, sobald ein Mandant, ein Versicherer oder die Aufsicht nachfragt. Stufe 1 schliesst diese Lücke, ohne Ihren Arbeitsalltag umzustellen.

  • 6 Wochenbis zur dokumentierten Grundlage
  • ~8 StundenIhre Zeit dafür
  • Keine UmstellungWord, Outlook und Ablage bleiben

Was sich konkret ändert

Heute, häufigNach der Einrichtung
KontenPersönliche Abos zu KonsumentenbedingungenEin Arbeitsbereich der Kanzlei zu kommerziellen Bedingungen
MandantendatenJe nach Anbieter und Einstellung für das Training von Modellen genutztVertraglich vom Training ausgeschlossen
VerträgeKeine Vereinbarung regelt die BearbeitungAuftragsbearbeitungsvertrag und Geheimhaltungsverpflichtung
MandantenNicht informiert, nichts im MandatsvertragInformationsblatt und Mandatsklausel, mit einer Lösung für alle, die ablehnen
Die RegelErmessen im Moment, Fall für FallEine schriftliche Regel, was bearbeitet werden darf und was nicht
DokumenteVon Hand hinein- und herauskopiertDirekt angebunden, mit bewusst begrenztem Zugriff
EntwürfeGenerisches Deutsch, jedes Mal überarbeitetIhre Struktur, Ihre Formulierungen, Ihre Terminologie
NachweisNichts, was Sie auf Nachfrage zeigen könntenEin Dossier für Mandanten, Versicherer oder Aufsicht

Die sechs Wochen im Überblick

  1. Wochen 1–2

    Grundlagen

    • Arbeitsbereich der Kanzlei eingerichtet, private Konten abgelöst
    • Microsoft 365 angebunden, Zugriff bewusst begrenzt
    • Ein eigener Bereich pro aktivem Mandat

    Ihr Beitrag: Eine 90-minütige Sitzung zu Ihren wiederkehrenden Aufgaben und drei Entscheide.

  2. Wochen 3–4

    Das Compliance-Dossier

    • Verträge und Geheimhaltungsverpflichtung
    • Beurteilung möglicher Zugriffe ausländischer Behörden dokumentiert
    • Mandanteninformation, interne Weisung und schriftliche Regel

    Ihr Beitrag: Rund drei Stunden für Durchsicht und Freigabe.

  3. Wochen 5–6

    Ihre Arbeitsweise

    • Ihr Schreibstil aus bisherigen Briefen erfasst
    • Anleitungen für Ihre wiederkehrenden Aufgaben
    • Ausgangsmessung gestartet, damit der Gewinn bekannt ist

    Ihr Beitrag: Zwei kurze Schulungen, danach normaler Einsatz.

Drei Entscheide, die bei Ihnen liegen

Ort der Bearbeitung

Ob eine Bearbeitung ausserhalb der Schweiz vorerst vertretbar ist, oder ob zuerst Stufe 2 nötig ist.

Wer Zugriff erhält

Welche Mitarbeitenden die Umgebung nutzen, und wie weit ihr Zugriff auf Ihre Ablage reicht.

Was draussen bleibt

Ob bestimmte Mandanten, Mandate oder Arten von Arbeit ganz von der KI-Nutzung ausgenommen werden.

Was wir bewusst nicht tun: Kein neues Ablagesystem · Keine Umorganisation Ihrer Ordner · Keine neue Software zum Lernen · Keine Änderung an Ihrer bestehenden IT und Ihren Lizenzen

Der erste Schritt

Ein kurzes Gespräch von 15 Minuten. Passt das Vorgehen, vereinbaren wir eine Sitzung von 90 Minuten, in der wir klären, was Ihre wiederkehrenden Aufgaben heute kosten, und die Einrichtung festlegen. Alles Weitere entscheiden Sie auf Basis dessen, was wir messen.

Grössere Beratungsunternehmen

Ab rund 50 Mitarbeitenden: der Weg nach unserer Standardmethodik

Mit der Grösse ändern sich die Fragen: mehrere Bereiche, eine eigene IT, ein Portfolio von Vorhaben statt einer einzelnen Grundlage. Dann folgt das Vorgehen unserem Playbook «Growth through AI» und Polaris: ein gemeinsames Bild in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat, Ziele und ein 90-Tage-Plan, danach Piloten und Skalierung.

Referenz: The Adecco Group, LHH

Für LHH, die Karriere- und Transitionsberatung der Adecco Group, entstand gemeinsam mit Microsoft ein KI-Produkt für Menschen im beruflichen Übergang. Es hilft ihnen, passende neue Rollen zu entdecken, ihre Fähigkeiten einzuschätzen und mit Zuversicht den nächsten Schritt zu gehen. Der Weg führte von einem klar umrissenen Problem über einen Proof of Concept auf Azure OpenAI bis zur Markteinführung in den USA.

Adam D. Wisniewski begleitete das Projekt als strategischer Berater, vom Konzept über die Architektur bis zur Präsentation und Vermarktung. Vorgestellt wurde es im Januar 2024 gemeinsam mit der Adecco Group und Microsoft an der von ihm organisierten Veranstaltung «Innovation & AI» in Zürich.

Was das Projekt zeigt

  1. Mit einem klaren Geschäftsproblem beginnen, nicht mit der Technologie.
  2. Einen Proof of Concept mit einem starken Partner bauen und die eigenen Teams dabei befähigen.
  3. Vom funktionierenden Prototyp zu einem Produkt, das Nutzende gerne verwenden.
  4. Akzeptanz entsteht mit Menschen: Allein genutzt, wurde das Werkzeug kaum angenommen. In einer Sitzung mit Begleitung durch eine Beraterin oder einen Berater war die Akzeptanz hoch.
  5. Rückhalt im Geschäft und Begeisterung für die Einführung aufbauen.
Die wichtigste Erkenntnis für Beratungsfirmen

KI wirkt am besten dort, wo sie die persönliche Beratung stärkt, nicht ersetzt. Gerade in schwierigen Lagen zählt das Gefühl, gut betreut zu sein.

Adam D. Wisniewski eröffnet die Veranstaltung «Innovation & AI» in ZürichPräsentation des Projekts durch die Adecco Group an der Veranstaltung «Innovation & AI»
«Innovation & AI», Park Hyatt Zürich, Januar 2024

Team-Briefing ansehenDen Weg für Professional Services ansehenAlle Projekte

Vermeiden Sie diese Fallen

Drei häufige Stolperfallen

01

Öffentliche KI-Tools mit Mandantendaten

Der schnellste Weg zu einem Vertraulichkeitsproblem. Klare Regeln, geeignete Umgebungen und Schulung kommen vor dem breiten Einsatz.

02

Automatisieren ohne Qualitätsprüfung

KI-Entwürfe sind Entwürfe. Ohne definierte Prüfschritte und Verantwortlichkeiten steigt das Haftungsrisiko statt der Effizienz.

03

Einzelne Tools statt eines klaren Plans

Jede Abteilung testet etwas anderes, niemand misst die Wirkung. Ein gemeinsamer Fokus auf zwei, drei Workflows bringt mehr.

Ihre Fachleute stärken

KI unterstützt das Urteil Ihrer Fachleute

Treuhänder, Steuerexpertinnen und Juristen kennen die Ausnahmen, an denen Routine endet. Wir beziehen sie von Anfang an ein und gestalten Workflows, in denen KI vorbereitet und Menschen entscheiden.

Schweizer Standard

Strategische Klarheit statt KI-Hype

Unser Zürcher Ansatz wurzelt im Schweizer Pragmatismus: klare Entscheidungspunkte, messbare KPI-Wirkung, Bewusstsein für Datensouveränität und Governance nach nDSG und DSGVO von Tag eins. Wir messen nicht Ihre Bereitschaft, wir zeigen, welche KI-Arbeit sich lohnt.

Polaris von AI4Leaders

Vom KI-North-Star zu Piloten und Skalierung, in Ihrem Tempo

Für Kanzleien, Treuhand und Vermögensverwalter: Wenn die sichere Grundlage steht, klären Sie mit Polaris, welche Anwendungsfälle und neuen Dienstleistungen sich für Ihre Firma lohnen, und bereiten die Piloten vor.

Polaris ist unser digitaler KI-Adoptionsbegleiter für Führungsteams. KI bereitet jeden Arbeitsschritt vor und prüft ihn, Ihr Team entscheidet, und unsere Partner kommen dort hinzu, wo strategische Klarheit am meisten zählt.

  1. 1WarumStrategische Orientierung
  2. 2WasKI-Potenzial und Umfeld
  3. 3EntscheidenAnwendungsfälle priorisieren
  4. 4UmsetzenPilot-Vorbereitung
  5. 5SkalierenSkalierung und Governance
  • 5 bis 8 Wochenbis North Star, Chancen und Pilotkandidaten stehen
  • PartnermomenteSenior Partner an den entscheidenden Punkten
  • Sofort startenkein IT-Setup nötig
Titelseite: Growth through AIDie Methodik hinter PolarisGrowth through AIDas Wichtigste auf Deutsch →

Häufige Fragen

Dürfen wir KI mit Mandantendaten nutzen?

Ja, unter den richtigen Bedingungen: geeignete Umgebungen mit Datenhaltung und Verträgen, die Berufsgeheimnis und nDSG respektieren, klare interne Regeln und geschulte Mitarbeitende. Wir helfen, diese Leitplanken zu definieren.

Wo beginnen kleinere Treuhandbüros am besten?

Bei wiederkehrenden, gut abgrenzbaren Aufgaben wie Belegerfassung, Plausibilitätsprüfungen oder Korrespondenzentwürfen. Dort ist der Nutzen schnell messbar.

Ersetzt KI die Fachleute?

Nein. KI bereitet vor, Ihre Fachleute prüfen und entscheiden. Der Gewinn liegt in mehr Zeit für Beratung und weniger Routine.

Wie viel Zeit kostet uns die Einrichtung?

Rund acht Stunden über sechs Wochen: eine 90-minütige Sitzung zu Beginn, etwa drei Stunden für Durchsicht und Freigabe des Compliance-Dossiers und zwei kurze Schulungen. Die übrige Arbeit übernehmen wir.

Müssen wir unsere Mandanten informieren?

Transparenz ist empfehlenswert und je nach Berufsregeln geboten. Wir erstellen ein Informationsblatt und eine Mandatsklausel, mit einer Lösung für Mandanten, die eine KI-Unterstützung ablehnen.

Bereit, KI in Ihrer Kanzlei sinnvoll einzusetzen?

Ob Sie mit der sicheren Grundlage, einem Gespräch oder direkt mit Polaris starten: Der erste Schritt ist ein Gespräch, das Ihre Firma, Ihre Berufsregeln und Ihre Mandanten ernst nimmt.

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